Nach dem Schenken ist vor dem Schenken: Geburtsgeschenke #1

So langsam wird es wirklich Zeit, aus meinem Weihnachts-Winterloch herauszukriechen, auch wenn das Wetter gerade etwas anderes sagt. Aber: Das Aufraffen lohnt sich, denn das neue Jahr hat viel zu bieten. Unter anderem werde ich im Mai Tante von einem bestimmt zuckersüßen Zwillingspärchen. Und auch meine Freundinnen Tina und Laura bekommen im Juni und Juli jeweils ein Baby. Grund genug sich jetzt schon mal ein paar Gedanken zum Thema „Geburtsgeschenke“ zu machen, auch wenn ich nach dem Weihnachtsstress jetzt eigentlich erstmal genug von der ganzen Geschenkthematik habe. Aber schließlich will man ja auch nicht die 100. U-Heft-Hülle, das 10. Schnullerband oder die 50. Windeltorte verschenken. Auch das Babytagebuch zählt zu den absoluten Klassikern unter den Geburtsgeschenken und ist, keine Frage, wirklich eine schöne Sache und eine tolle Erinnerung. Mindestens genauso schön wäre es aber doch, wenn zur Abwechslung auch mal wieder einer fragen würde, wie’s denn der Mama so geht, oder? Autorin Petrina Engelke hat genau das getan und ihre Fragen im Buch „Mama! Noch Fragen? – Mein erstes Jahr als Mutter“ zusammengetragen.

Mama noch fragen

Im Buch gibt’s jede Woche einen Vergleich zwischen Baby und Mama, das Ganze begleitet von lustigen Multiple-Choice-Fragen und –Antworten sowie kreativen Fotoaufgaben.

Beispiel gefällig? Bitteschön:

Woche 52

Diese Geschichte lese ich dem Baby gerade am liebsten vor:

Wann hat mir eigentlich das letzte Mal jemand vorgelesen?

Wenn ich zum x-ten Mal die selbe Geschichte vorlese:

  1. Kann ich sie auswendig. Soll ja gut für’s Hirn sein, das zu üben.
  2. Trage ich Kopfhörer. Dem Baby habe ich meine Vorlesung aufgenommen und ich höre beim Abspielen Musik.
  3. Ach, ist das die selbe Geschichte wie gestern?

Fotoaufgabe: Stell ein Bild aus dem Lieblingsbuch des Babys so eindeutig wie möglich nach und gib dem Baby dabei eine Rolle. Vergiss nicht, das Buch dazuzulegen!

Klingt nach ganz viel Spaß und Selbsterkenntnis, wie ich finde. Außerdem hilft es Mutti dabei, bei all dem Schlafentzug ihren Humor nicht zu vergessen. Auch gaaaanz wichtig! Bestellen könnt Ihr das Buch über Amazon. Es kostet 14,88 Euro. Für noch mehr Inspiration kann Mama dann auch noch auf dem Blog zum Buch vorbeischauen.

Eine Sache, die ich mir nach der Geburt meines Sohnes am liebsten selbst geschenkt hätte (wenn’s das damals schon gegeben hätte) ist die Baby-Erstaustattungs-Box von Cottonbudbaby.

Cottonbudbaby

Das Berliner Start-up, das von Mama Severine Naeve gegründet wurde, verleiht hochwertige Bio-Babykleidung für die ersten sechs Monate. Das Ganze funktioniert nach dem Aboprinzip. Eine Box enthält mindestens 16 bio-zertifizierte, ökologisch vorgewaschene Kleidungsstücke von ausgewählten europäischen Designer-Biolabels wie beispielsweise Sense Organics, Little Green Radicals oder Pigeon. Ist das Baby aus den Sachen herausgewachsen, tauscht man sie einfach gegen die nächste Box in der entsprechenden Folgegröße. Auf der Website kann man sich einige Kleidungsmuster anschauen und auch genau nachlesen, was alles in den jeweiligen Boxen, die natürlich saisonal wechseln, enthalten ist. Im 6-Monats-Abo zahlt man für die Box 59 Euro pro Monat. Kein Pappenstiel, aber wenn man bedenkt, was die Sachen neu kosten würden, handelt man so nicht nur günstiger, sondern natürlich auch deutlich nachhaltiger!

Hier könnt Ihr Euch auch noch ein Video zu Severines Cottonbudbaby-Idee anschauen:

Da bis Mai und Juni ja noch ein bisschen hin ist, werde ich mal weiter meine Augen und Ohren nach originellen und nachhaltigen Geburtsgeschenken offen halten und Euch an meiner Recherche teilhaben lassen!

Wenn Ihr noch tolle Ideen habt, freue ich mich natürlich jederzeit über Tipps!

Eine der Guten – Geschenke mit Sinn

Notizheft "Mein tolles neues Lebens"

Notizheft „Mein tolles neues Lebens“

„Eine der Guten“ – der Name allein vermittelt schon gleich ein gutes Gefühl, wie ich finde. Schließlich unterstützt man „die Guten“ doch besonders gern! Erst Recht, wenn sie uns so zauberhafte Produkte bescheren, wie zum Beispiel die „Bücher mit Sinn“, die ich schon oft an Freunde verschenkt habe. Eines dieser Kalender-Tagebücher trägt den Titel „Mein tolles neues Leben“, das es übrigens auch in der Kindervariante („Mein tolles neues Kinderleben“) gibt. Es bietet nicht nur viel Platz für persönliche Notizen, sondern überrascht auch mit kleinen, liebevollen Wochenaufgaben wie beispielsweise dieser hier:

„Schreibe drei Menschen, die Du liebst, eine Karte und verschicke sie mit der Post. Auch wenn sie im gleichen Haus wohnen sollten.“

Foto: "Mein tolles neues Kinderleben"

Foto: „Mein tolles neues Kinderleben“

Ich für meinen Teil finde ja auch den „Wut-Weg-Block – 5 Schritte zur besseren Seelenhygiene“ sehr reizvoll! Oder auch den „Mach-doch-mal-Block“, auf dem man verschiedenste Sachen ankreuzen kann wie zum Beispiel: „Mach doch mal…die Mundwinkel nach oben“ oder „…den Klodeckel runter“ oder „…deinen Traum war“.

"Mach doch mal" Block

„Mach doch mal“ Block

Sowohl die Bücher, als auch die Blöcke, Postkarten und Poster sind CO2 neutral sowie aus Recycling- oder FSC-Papier hergestellt. Als Geburts- oder Taufgeschenke finde ich diese hier auch sehr schön:

Foto: "Baby Diary" & "Personalisierbares Familienbild"

Foto: „Baby Diary“ & „Personalisierbares Familienbild“

Ausgedacht hat sich diese ganzen wunderbaren Bücher, Kalender, Poster, Postkarten & Co. Mama und Illustratorin Sabrina Tibourtine. Von ihrem kleinen Laden in Köln-Nippes aus kreiert sie all diese herrlichen Dinge, mit der sie die Welt ein bisschen besser machen will:

„Meine Bücher und Drucke sind als Lebensbegleiter gedacht, und als solche – das höre ich immer wieder – bewirken sie oft kleine (oder große!) schöne Veränderungen im Leben vieler netter Menschen. Das macht mich superstolz und gibt mir den Ansporn, mir weitere Dinge für ein besseres Leben auszudenken“, so Sabrina.

Sehr sympathisch finde ich auch diese Aussage von ihr:

„Der Name EINE DER GUTEN kam 2006 in einem Düsseldorfer Café in meinen Kopf geschossen und biss sich fest. Ich stehe zwar nicht sonderlich auf Comics, aber mir gefiel die Vorstellung, mit meinen Büchern gegen das Schlechte, also die spitzen Pfeile und Unebenheiten des Lebens, anzukämpfen. Das Beste daran ist: Man braucht keinen rotblauen Superwoman-Anzug. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ich darin relativ bescheuert aussehen würde.“

Die Produkte von „Eine der Guten“ gibt es sowohl im markeneigenen Onlineshop, als auch bei Dawanda.