Frohes Schaffen – Downshifting für alle

Ich geb’s zu: Den Titel dieses Blogposts hab ich geklaut. Und zwar von einem wunderbaren Dokumentarfilm, der sich kritisch mit unserer Arbeitsmoral auseinandersetzt. Denn, falls Ihr’s noch nicht wusstet: „Arbeit ist zu unserer neuen Religion geworden“. Das zumindest behauptet die Doku „Frohes Schaffen – ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral“. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Um seine These zu untermauern, reist Regisseur Konstantin Faigle bis in die New Yorker Wallstreet, interviewt Experten und zeigt anhand unterschiedlichster Lebensbeispiele, welch großen Stellenwert Arbeit in unserer Gesellschaft eingenommen hat. Doch, macht es überhaupt Sinn, sich permanent diesem enormen Arbeits- und Leistungsdruck auszusetzten, oder gibt es vielleicht auch andere Lebensansätze? Tatsache ist doch, dass die wengisten von uns Jobs haben, die sinnhaft sind und für die sich die Ackerei wirklich lohnt. Und warum muss es unbedingt die 40-Stunden-Woche sein? Würden nicht auch 20 Stunden reichen?

„Weniger arbeiten, mehr leben“, so lautet auch das Credo der sogenannten „Downshifting“-Bewegung. Ein Trend, der übrigens schon seit den 90ern grasiert und Menschen beschreibt, die sich bewusst gegen Geld und Karriere und für mehr Zeit mit Familie und Freunden entscheiden. Sie konsumieren weniger und investieren dafür lieber in echte Erlebnisse. Dass es sich mit dieser Einstellung auch ganz wunderbar leben lässt, zeigen die Beispiel des Brigitte-Artikels „Downshifting: Weniger Arbeit, mehr Leben“.

Auch der 3 Sat Bericht fasst die Inhalte der Downshifting Bewegung ganz gut zusammen und gibt erste Tipps, was Ihr tun könnt, um selbst einen Gang runterzuschalten:

  • Entrümpeln (sich von allem Überflüssgen befreien
  • Auf Impulskäufe verzichten
  • In Erlebnisse investieren
  • Mit kleinen Veränderungen anfangen, z.B. weniger Fernsehen

Wenn Ihr noch ein passendes Mantra dazu braucht, hier das Video von MC Rene, der den Downshifting-Lifestyle selbst perfektioniert und in einen Song verpackt hat.

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